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Lebensrettung

Unsere ehrenamtlichen Mitglieder retten Menschenleben - so auch in der Landesgruppe Oberösterreich, wo Landeseinsatzleiterin Nadine Aumayr zur Lebensretterin bei einem Einsatz wurde.

 

Hier lest ihr ihren detaillierten Bericht aus erster Hand. Nadine berichtet:

 

Nadine Aumayr (2)Am 10. Februar wurden wir um 00:30 Uhr zu einem Einsatz alarmiert. Ein 15-jähriges, geistig beeinträchtigtes Mädchen war seit ca. 17 Uhr vermisst.

Arton stand bereits bei der Tür, da er meinen Alarmton kennt. Ich zog meine Uniform an und checkte noch den schnellsten Weg nach Prambachkirchen. Nachdem es entlang der Donau, bei Minusgraden, nicht gerade die beste Lösung ist, beschloss ich über die Autobahn zu fahren. 

Irgendwie sagte mir mein Bauchgefühl, dass ich doch über Eferding, also entlang der Donau, fahren sollte. Nach kurzem hin und her, gewann mein Bauchgefühl und ich fuhr von der Autobahn ab. 

Umso näher ich dem Einsatzgebiet kam, umso mehr überkam mich das Gefühl noch intensiver die Straßenränder zu beobachten. Mein Navi schickte mich über eine Straße, welche ich nie im Leben gefahren wäre. Plötzlich sah ich etwas auf einer Bank sitzen. Ich dachte zuerst, dass es sich um ein Männchen handelt, welches aufgestellt wird, wenn jemand einen runden Geburtstag hat. Ich blieb stehen, ließ das Fenster runter und rief den Namen der Vermissten. „Das Männchen“ bewegte sich aber nicht. Also stieg ich aus und ging hin. Als ich näherkam, wurde mir bewusst, dass es sich um das vermisste Mädchen handeln muss. Ich sprach sie nochmals an, aber sie reagierte immer noch nicht. Arton spürte meine Nervosität und begann zu bellen. Immerhin war ich allein unterwegs und weit und breit war nichts zu sehen, außer Wald und Wiese. 

Wir hatten Minusgrade und ich war mir nicht sicher, ob die Vermisste noch lebt. Ich stupste sie vorsichtig an und sie gab einen Laut von sich. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem schlimmsten gerechnet habe. Somit atmete ich einmal durch und rief meinen Einsatzleiter vor Ort an. Ich informierte ihn darüber, dass ich das vermisste Mädchen gefunden habe. Meine Hände zitterten vor lauter Aufregung, als ich meinen Standort per Whats App übermittelte. Das Mädchen konnte sich vor lauter Kälte nicht mehr bewegen, also legte ich ihr meine Jacken über und deckte sie mit der Aludecke zu. Ich redete ihr gut zu und wir warteten gemeinsam auf die Rettung. Ich fragte sie, wie sie denn hierhergekommen ist, aber sie wusste es nicht mehr. Sie fragte mich, wie denn ich hierhergekommen sei und ich sagte nur: „Ich glaub mich hat der liebe Gott zu dir geschickt. Anders kann ich mir das nicht erklären.“

 

Was für eine tolle Geschichte - wir freuen uns und sind sehr stolz auf unsere Mitglieder und ihre großartigen Leistungen!

 

>> hier gehts zu einem Pressebericht des Einsatzes <<

Foto Nadine Aumayr Hund
Nadine Aumayr 002
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